Das Dilemma des Gesundheitswesens


Autor: - Datum: 13. Mai 2013
Kategorie: Gedanken zur Zeit

Ist gesundheitliche Versorgung ein Gemeingut, wie etwa die Natur oder Bildung, für jeden Menschen eines Landes?

Unser “Fortschritt” ist eine teure Gerätemedizin. Wirtschaftliche Interessen von Unternehmen fördern dieses. Aber wer will auch durch Handauflegen eine unsichere Diagnose erhalten, wenn es mit den technischen Möglichkeiten eine sichere Antwort geben könnte. Nicht umsonst steigt die Lebenserwartung der Menschen.

Nun. Die Apparate müssen bezahlt werden, sie müssen sich amortisieren. Wenn wir so denken, kommen wir zwangsläufig zu dem Schluss, dass möglichst viele Patienten mit Hilfe dieser Geräte untersucht und behandelt werden müssen.

Also bezahlen wir den Arzt, das Krankenhaus für die Anzahl von Operationen. Fallpauschale je Blinddarm.

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Gier – Macht – Verantwortung


Autor: - Datum: 02. Mai 2013
Kategorie: Gedanken zur Zeit

Als sie es aber abmaßen, hatten die, die viel gesammelt hatten, nicht zu viel, und die, die wenig gesammelt hatten, nicht zu wenig. Jeder hatte gerade so viel gesammelt, wie er brauchte. 2. Mose 16.18

Der Kirchentag 2013 in Hamburg macht daraus „Soviel Du brauchst“.

Wie viel braucht der Mensch? Reicht ein Brot, ein Bett, ein Dach über den Kopf? Ein einfaches Leben? Braucht der Mensch mehrere Autos mit goldenen Schlüsseln, die ein findiger Unternehmer individuell herstellt? Braucht er mehrere Häuser, Millionen auf dem Konto im Ausland, versteckt vor dem Staat, dem Finanzamt?

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Das Märchen von den 10 Fröschen


Autor: - Datum: 31. März 2013
Kategorie: Leben!

Es waren einmal 10 Frösche, die lebten glücklich und zufrieden in einem kleinen Weiher. Weiter zu hüpfen, als bis zum Schilf, war natürlich strengstens verboten. Es gab genug Fliegen, für das Fressen war gesorgt. Die Frösche hatten einen Vorrat an Fliegeneiern und Mückenlarven angelegt, den sie jeden Tag pflegten und hegten. Alles hatte seinen Platz, seine Zeit.

Nur zwei Frösche, Erwin und Anna, waren anders, sie kümmerten sich nicht um den Fliegenvorrat. Erwin war neugierig, er quakte die meiste Zeit fröhlich ein Lied, sorgte sich nicht, war mutig, sprang drei Hüpfer vor wo die anderen sich eher unter einer Seerose versteckten. Er war sportlich, der Beste im Froschsprung, er übte und trainierte sich jeden Tag. Das Wort Angst kannte er nicht, er hatte noch nicht mal Angst vor dem alten Storch Adebar. Hatte Erwin das von seinem Vater geerbt, der als junger Frosch so plötzlich verschwunden war?

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Und alle haben geschwiegen – Gedanken zum ZDF Film über Züchtigung und Missbrauch in deutschen Erziehungsheimen.


Autor: - Datum: 04. März 2013
Kategorie: Gedanken zur Zeit

Die Nachkriegszeit. Die 60 er Jahre. Beatles. Rock and Roll. Aufbruch. Sexuelle Revolution. Die eine Seite. Nachkriegszeit. Durch den Krieg, durch die Nazizeit Millionen zerstörter und zerbrochener Existenzen. Zwei Gegenpole, wie sie kaum größer sein können. In den Köpfen war das dritte Reich mit Kriegsende nicht vorbei.

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Ich kann dich nicht ändern, mein Kind


Autor: - Datum: 06. Februar 2013
Kategorie: Allgemeines

Du bist der du bist. Zum Beispiel: Bist du ein Mensch, der viel redet, so kann ich dich nicht dazu bringen, weniger zu sprechen, in dem ich dir den Mund verbiete. Wenn es mir zu viel ist, es noch nicht mal in Teilen, meiner Wahrheit entspricht, das was du sagst, so kann ich mich nur abwenden, dann trennen sich unsere Wege. Wenn ich aber deinen Gedanken gerne folge, dann kann ich dir zuhören. Ich muss mich ändern. Ich muss dir zuhören, nicht du musst weniger reden. Damit, dass ich mich auf dich einlasse, erreiche ich dich. Nicht, in dem ich es genauso mache wie du, dich im reden übertrumpfe, in dem ich deine Welt zu meiner mache, mich dabei verbiege. Sondern, in dem ich deine Welt kennenlerne, in dem ich mich auf dich einlasse.

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Geänderte Werte


Autor: - Datum: 06. Februar 2013
Kategorie: Gedanken zur Zeit

Vor 35 Jahren, ein 34 PS VW Käfer, er fuhr 110 mit Rückenwind, war dabei laut und schluckte mehr als 10 Liter je 100 km auf der Autobahn. Der Verbrauch spielte damals aber kaum eine Rolle, es war halt so. Eher nervte die Langsamkeit, am meisten die wenig Reserven, die zum Beispiel nicht ermöglichten, spielend an einem LKW vorbei zu ziehen. Die Geschwindigkeit ist heute bei vielen Menschen immer noch das wichtigste Kriterium, so mein Eindruck, wenn die Raser auf der Autobahn an einem vorbei rauschen. Gut, auf einer Strecke von 200 km ist man vielleicht 20 Minuten früher am Ziel. Meine Sicht hat sich aber geändert. Heute verzichte ich lieber auf einen Zeitgewinn und freue mich darüber, dass bei einer Geschwindigkeit von gut 100 km/h im Prius der Verbrauch bei 4,5 l auf 100 km liegt, jedes Zehntel weniger wird beklatscht.


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Man kann der Lüge nur mit Wahrheit begegnen


Autor: - Datum: 28. August 2012
Kategorie: Gedanken zur Zeit

Überall begegnen wir ihr: Der Lüge. In uns selbst. Geben wir immer gegenüber uns zu, vor uns selbst, wer wir sind, was uns treibt, was wir lieben und was wir hassen, sehen wir uns immer wieder selber in die Augen? Richten wir unser Leben darauf aus, auf die Wahrheit? Entspricht das Bild, das wir von uns anderen Menschen zeigen, der absoluten Wahrheit? Oder verschweigt es Dinge von uns, ist es gar ein Zerrbild, ein Lügenbild, weil es uns besser erscheinen lässt, als wir sind, weil wir uns selbst nicht ehrlich sehen wollen oder können? Wer in die Tiefe der eigenen Seele blicken will, der eigenen Lebenslüge ins Gesicht, braucht, bei jedem Schritt auf seinem Weg, immer neu Ehrlichkeit, Mut und Kraft.

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Freund sein


Autor: - Datum: 07. Juni 2012
Kategorie: Leben!

Super begeistert waren wir heute auf dem Chorkonzert “Freund sein – Lieder über neue und alte, gute und falsche Freunde” der Paul-Klee-Grundschule.  Seit 1986 (!) gibt es an dieser Schule jedes Jahr Chorkonzerte unter der Leitung von Meinhard Ansohn. Dieses Jahr sind die Namen von mehr als 190 singender und musizierender Kinder im  Programm verzeichnet.

Das ist Spitze!

Aus dem Programm:

“Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen.” [Balthasar Gracián y Morales, 8.1.1601 - 6.12.1658, Spanischer Schriftsteller]

“Wirkliche gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen und trotzdem zu uns halten.” [Marie von Eber-Eschenbach, 13.9.1830 - 12.3.1916, Österreichische Schriftstellerin]

“Laute Freunde sind oft leise Feinde” [Kung-Fu-Tse (Konfuzius) 541 - 479 v. Chr.]

Link: http://www.paul-klee-schule.de/


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Der traurige König


Autor: - Datum: 27. Februar 2012
Kategorie: Hoffnung und Trauer

Es war ein Mal ein König, der war sehr, sehr traurig. Keiner konnte ihm helfen. Seine Minister wussten keinen Rat mehr. Immer, wenn ein Mensch geboren wird, dann stirbt auch einer in meinem Land. Das kann doch nicht sein, so dachte der König in seiner Verzweiflung. Der Narr hörte von der großen Traurigkeit des Königs und ging zu ihm. “König”, so sprach der Narr, “sehe es doch so: Immer, wenn ein Mensch stirbt, so wird ein neues Leben in Deinem Reich geboren”.

Aus ARD Tatort, Der traurige König (Fernsehfilm, Deutschland 2012)


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Kater Franzi arbeitet am Notebook


Autor: - Datum: 13. Februar 2012
Kategorie: Computerwelt


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