Das Wesen der Macht

Es ist ein Weg: Provozieren. Streiten. Spalten. Das, was wir denken, ist unsere Wahrheit. Was uns unbekannt ist, was andere meinen, wird ausgegrenzt. Wird verzerrt. Wir teilen in Lager. In Schubladen. In Gut und Böse. Was wir ablehnen, wird bekämpft. Was andere machen, erreicht haben, wird niedergemacht. Und es gibt sie doch. Die uns folgen. Der Stärke. Die wir so ausstrahlen. Der Macht. Die wir verheißen. Große Gegner werden klein gemacht. Übernommen. Zerschlagen. Kleine sind uns willkommen. Sie werden abhängig von uns. Wenn sie sich von anderen Grossen abwenden. Stärkt das unsere Macht. Seht doch. Der ist auch dabei. Dabei drehen wir die Worte solange, bis das, was wir sagen, allen wahr erscheint. Es uns geglaubt wird. Biegen das Recht. Kaufen. Bestechen. Wir sind doch so groß. Man muss uns doch glauben schenken. Und sei es vor Angst. Und wer wird sich uns schon entgegen stellen. Unserer mächtigen Macht.

So funktioniert Macht. Spalten. Missgunst sähen. Lügen. Und andere vereinnahmen, die von unserer Macht profitieren können, solange sie uns folgen. Solange.

So funktioniert der Mensch. Ob rechts. Ob links. Radikal. Extrem. Klein ist das Andere. Groß bin ich. Und umso größer, je weniger und kleiner der Andere ist.

So funktioniert der Mann. So funktioniert die Gesellschaft. Ohne gleichberechtigt zu denken. Gierig nach mehr. Geizig zu teilen. Ausser es stärkt unsere Position. Zu besitzen. Berechnet. Geld. Und andere Menschen. Denn er muss sich ja behaupten. Denn vielleicht kommt morgen einer, der versucht uns zu verdrängen. Von unserem Thron.

Mein Denken ist anders. Wir stehen am Abgrund. Die Tiefe zieht uns herein. Jeden. Egal was er hat. Was er tat. Wir können nur gemeinsam etwas ändern. Wir leben alle gemeinsam auf dieser Erde. Wir haben alle ganz individuelle Fähigkeiten. Werte. Sind alle etwas besonderes. Egal welcher religiösen Einstellung. Welcher Hautfarbe. Welcher Herkunft. Dieses Wissen ist unsere Stärke. Das Individuelle, das Andere ist besonders. Das Wissen befreit uns. Das Teilen und das Geben. Das Anerkennen. Ein Kind ist nicht weniger. Und nicht mehr. Eine Frau. Ein Mann. Die Tiere. Die Natur. Wir gemeinsam im miteinander. Nicht in der Ausbeutung, sondern in der Nachhaltigkeit. Nicht im kurzfristigen Vorteil. Sondern für Generationen gedacht. Nicht weil es möglich ist. Sondern weil es nach Abwägung sinnvoll scheint. Nicht für einen Einzelnen. Sondern für die Gemeinschaft.

Aber der Druck lastet schwer auf uns. Uns zu behaupten. Weil wir es gelernt haben zu vergleichen. Weil Generationen es uns so vor lebten. Wir so erzogen sind. Uns zu messen. Und der Beste zu sein. Um etwas zu erreichen. Erfolgreich zu sein. Etwas zu gelten. Geld zu haben. Denn damit verbinden wir Erfolg. So lernen wir es. Werden sozialisiert. Wir berechnen. Mit aller Kraft. Und merken nicht. Was wir verlieren. Wie einsam wir sind. Auf der Spitze des Erfolg. Und was es uns kostet. Nicht nur unsere Gesundheit. Nicht nur unser Leben.

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