Wie wir die Freiheit verlieren

Wie kann das sein? Ein gewählter Präsident. Viele jubeln ihm zu. Die Mehrheit wollte ihn an die Regierung. An die Macht. So scheint es. Bilder in den Medien zeigen klatschende Menschen. Alles ist gut. Wird berichtet. Alles ist toll. Alles ist super. Das Chaos, das die letzte Regierung hinterlassen hat, wird beseitigt. Wird behauptet. Vorher war es schlecht. Jetzt ist es gut. So sehen wir es in den Nachrichten. Es muss doch wahr sein. Wir müssen es glauben. Wie toll er doch ist. Der neue Präsident. Nun applaudiere ich auch. Nein. Ich nicht. Ich durchschaue das Spiel. Diese Taktik. Es ist immer gleich. Provokation. Lügen, die als Wahrheit verkauft werden. Andere. Die Schuld sind. Andere. Die diffamiert werden. Als Lügner. Als minderwertig. Als schlecht. Bis dahin. Das sie verfolgt werden. Eingesperrt werden. Gefoltert. Ermordet. Nur der eigenen Macht wegen. Der eigenen egoistischen Macht wegen. Der unersättlichen Gier wegen.
So wird die Demokratie abgeschafft. Stück für Stück. Unter Applaus. Geblendet von Lügen.

So geht es nicht! Wacht endlich auf! Schaut genau hin. Wen ihr da wählt. Kann man ihm glauben? Wie geht er mit seinen Gegnern um? Wie behandelt er sie? Wie geht er mit der Macht um? Ist er käuflich? Ist er ein Provokateur? Ein Populist? Verflochten mit der Wirtschaft? Abhängig vom Geld? Süchtig. Verfallen.

Wir können wählen. In der Demokratie. Jeder. Aber wir können diese Demokratie auch verlieren. Und damit die Freiheit.

Aber wie sind die Menschen? Sind sie im Grunde ihrer Seele wie der machtbesessne Politiker, den sie wählten? Süchtig? Gierig?

Schauen wir uns doch um. Wie viele verfallen einer Sucht. Dem Alkohol. Dem Rauchen. Drogen. Die Gründe sind so vielschichtig wie die Welt. Wie viele sind gefangen in dieser Gesellschaft. Funktionieren. Wie an Fäden gezogen. Wie Marionetten. Werden krank. Weil sie den gesellschaftlichen Zwängen nicht standhalten. Den Anforderungen nicht gewachsen scheinen. So entsteht ein Kreislauf. Der uns in die Sucht treibt. In einen Strudel. Na und wenn dann einer kommt. Der uns das Gute verspricht. Der die Lösung weiß. Der Erfolg hat. Dem Glauben wir doch. Den wählen wir. Dem folgen wir. Was bleibt uns am Ende auch anderes übrig. Wir werden sonst vernichtet. Dann trinken wir lieber noch eine Flasche. Und vergessen das alles. Und vernichten uns selbst.

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