Trauer – die Kraft des Lebens

Wir haben keine Zeit. Für Gefühle, für Trauer. Der Tod. Er kommt. Unausweichlich, für jeden, immer. Manchmal auf plötzliche Weise. Ein Unfall, eine schwere Erkrankung, ein Freitod. Für den Menschen, der gestorben ist, ist es vorbei, das Leben, das Fühlen, alles. Aber es ist nicht vorbei. Für die Menschen, die weiterleben, die den Verstorbenen kannten, die ihn liebten. Es ist nicht vorbei, für die Mutter, den Vater, den Ehepartner, den Kindern, den Verwandten, Freunden und Bekannten. Jedes Leben wirkt.

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Die Welt des Menschen

Menschen haben sich eine eigene Realität geschaffen. Diese Realität, diese Welt des Menschen, ist weit entfernt von der Welt, der Natur, in der der Mensch lebt. Darin sehe ich das Problem überhaupt. Der Mensch empfindet sich als etwas besseres, höherstehend als alles, was sonst in der Welt existiert, er erhebt sich darüber. Über alles. Der Mensch sieht sich selbst als Gott, der über allem steht.

„Als Kolonialismus wird die meist staatlich geförderte Inbesitznahme auswärtiger Territorien und die Unterwerfung, Vertreibung oder Ermordung der ansässigen Bevölkerung durch eine Kolonialherrschaft bezeichnet. Kolonisten und Kolonialisierte stehen einander dabei kulturell in der Regel fremd gegenüber, was bei den Kolonialherren im neuzeitlichen Kolonialismus mit dem Glauben an eine kulturelle Überlegenheit über sogenannte „Naturvölker“ und teils an die eigene rassische Höherwertigkeit verbunden war.[1] Diese Vorstellung wurde durch frühe Theorien einer soziokulturellen Evolution gestützt. Die Kolonisierung der Welt durch europäische Nationen leistete der Ideologie des Eurozentrismus Vorschub.[2] …

1 Osterhammel 1995: S. 19–21.

2 Hans Köchler: Demokratie und neue Weltordnung: ideologischer Anspruch und machtpolitische Realität eines ordnungspolitischen Diskurses. AG Wissenschaft und Politik, 1992. S. 9, 26.“

Zitat: Wikipedia

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Die Mutprobe

Ich habe nicht darüber nachgedacht und schon war es passiert.

Warum hast du das gemacht?

Ich weiß es nicht.

War es ein Hilferuf, was meinst du?

Glaubst du? Ich weiß es nicht. Es war wie eine Mutprobe für mich.

Du wolltest anderen etwas beweisen, du solltest dir vielleicht andere Freunde suchen.

Nein. Keiner meiner Freunde hat das von mir verlangt. Es war eine Mutprobe vor mir selbst. Ob ich mich das trauen kann.

Kannst du dir den trauen, bist du dir selbst ein Freund?

Wer bin ich denn?

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