Die Grenze des Wachstums ist erreicht

Das wirtschaftliche System ist auf Wachstum ausgerichtet. Der Umsatz, mehr noch der Gewinn müssen weiter gesteigert werden. Man braucht diesen Gewinn, um zu investieren, expandieren und neu Märkte zu schaffen. Um mehr Umsatz zu generieren. Mehr und mehr. Immer weiter. 

Ach, man kann nicht mehr Geld mit der Entwicklung neuer Antibiotika verdienen? Dann stellen die großen Pharmakonzerne die entsprechende Forschung rundweg ein. Ach, wir benötigen noch weitere Flächen für die Landwirtschaft, brennen wir doch einfach den Regenwald ab. Ach, der Berg steht der Kohle im Weg, sprengen wir ihn doch weg, der Krater gibt doch einen schönen See. Ach, das bisschen Chemie stört doch nicht, beim Herauspressen des Erdgases aus dem tiefen Gestein.

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Sexualität zur Rettung der Welt

Die Sexualität von Männern scheint mir oftmals sehr verquer zu sein. Für Männer ist es scheinbar das Wichtigste, die eigene Lust zu leben. Darauf ist alles abgestimmt. Der Mann geht notfalls zu einer Prostituierten, um sich zu befriedigen. Im Geschäft mit Sex werden Frauen, oft auch sehr junge Frauen, zu einer Ware. Sie verkaufen ihren Körper, sich selbst. Und die Männerwelt verdient doppelt: als Freier und als Kunde. So werden Frauen erniedrigt und zutiefst verletzt. Hauptsache er. Der Mann. Ein Abenteuer, ein Verhältnis zu einer anderen Frau, ein Harem, alles scheint nur seiner Befriedigung zu dienen. Notfalls mit Gewalt, selbst eine Vergewaltigung ist für manche Männer der rechte Weg. Vergewaltigung als Folter kann sich nur eine Männerwelt ausdenken. Hier zeigt sich deutlich das Bild einer egoistischen Männerwelt. Hauptsache die eigene Lust wird befriedigt. 

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Familiengeschichten

Schon als Junge war er mit dabei. Alle seine Freunde waren es. Alle aus der Straße und fast alle aus seiner Schule. Wie hätte er es da anders machen sollen. Er wäre ein Außenseiter gewesen, andere hätten ihn gemieden, gehänselt oder verprügelt. Nein. Da hat er lieber mitgemacht. Das war wirklich besser für ihn. Er hat nicht lange darüber nachgedacht. Besonders schön war es, wenn ihm die Mädchen nachblickten. Das hat ihn geschmeichelt. Er sah aber auch schick aus, in der Uniform. Den Schulabschluss machen, war unwichtig. Er durfte in den Krieg. Für das Vaterland. Er durfte stark sein. Ein Mann sein, wie sein Vater. Das Leben ist so viel einfacher, wenn man dazugehört. Zusammen mit seinem besten Freund, und allen Jungs aus seiner Klasse, wurden sie gefeiert, als sie am Bahnhof in den Zug stiegen. Sie waren Kameraden und zogen in den Krieg. 

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